Betriebserlaubnis für den Wahlefeldsaal - Brief an die Presse

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ein öffentliches Interesse an der Nutzung des Wahlefeldsaales besteht, möchte die Bruderschaft Ihnen als Betroffene Neuigkeiten hierzu mitteilen:

Für die vorgesehene Zustellung der Betriebserlaubnis für den Wahlefeldsaal von Februar 2014 lag leider bis Ende März bei der Stadtverwaltung keine Postzustellurkunde vor. Demnach kann eine Zustellung an die Hauptklägerin nicht nachgewiesen werden.  Hierdurch wurde die Klagefrist gegen die Betriebserlaubnis um wenigstens einen Monat verlängert und die Feststellung der Rechtssicherheit für die Tagesgenehmigung entsprechend verzögert.

Eine Stellungnahme der Stadtverwaltung liegt leider trotz ausreichender Fristsetzung bisher nicht vor.

Die betroffene Bruderschaft und mancher Bürger Neersens fragen sich, wie es um die Sorgfaltspflicht der Mitarbeiter der beklagten Stadt Willich bestellt ist und welchen Stellenwert die Stadtverwaltung dem einzig verfügbaren größeren Veranstaltungssaal in Neersen trotz anhaltender Saalmisere in der Stadt Willich beimißt.

Allerdings gibt es die Klage eines Wohnungseigentümers aus dem Wohn- und Geschäftsgebäudes am Rothweg
gegen die Stadt Willich. Hierzu liegen weder eine Begründung der Klageschrift noch eine Stellungnahme der Stadt Willich vor.

Fragen der Bruderschaft im Zusammenhang mit der nicht verordnungsgerechten Ver- und Entsorgung des Einzelhandels über den Stichweg zum Minoritenplatz wurden bisher ebenfalls nicht beantwortet.

"Die viel beschworene Solidarität mit betroffenen Bürgern und Vereinen können wir hieran nicht erkennen.

Wir werden im Vorfeld der Kommunalwahlen angemessen reagieren", verlautete es aus dem Vorstand der Bruderschaft.

 

St. Sebastianus Bruderschaft 1802 Neersen e.V.

Der Vorstand

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